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Welpenspiel:
Nachdem Sie den Welpen (idealerweise mit 9 Wochen) zu sich genommen haben, sollte er erst einmal sein Umfeld und seine neuen Bezugspersonen kennen lernen und Vertrauen fassen. Nach ca. 1 Woche im neuen zu Hause, können Sie an einem Welpenspiel mit ihm teilnehmen. Es wird darauf geachtet, dass der kleine Hund nicht überfordert wird, aber ausreichend Sozialkontakt mit gleichaltrigen Spielgefährten bekommt. Der Welpe kann frei sein Umfeld, die Artgenossen, weitere Menschen kennen lernen ohne, dass in dieser Zeit Kommandos aufgebaut werden. Spielerisch können Sie gemeinsam mit dem Welpen die ersten Trainingsgeräte kennen lernen. Außerdem haben Sie die Gelegenheit allgemeine Fragen zur Aufzucht und Erziehung zu stellen, die ich Ihnen gerne beantworte.
Auf ihre speziellen Fragen und Wünsche gehen wir im Einzeltraining, der Welpenfrüherziehung ein, wobei auch der Grundgehorsam aufgebaut wird.


Welpenfrüherziehung:
In den ersten Lebenswochen ( etwa bis zur 16-20. Woche ), lernt der Welpe besonders intensiv und nachhaltig. Dies gilt für positive wie negative Eindrücke. Diese Zeit des intensiven Lernens, sollten Sie nutzen um ihn nach und nach an seine Umwelt zu gewöhnen und den Grundstein für die Erziehung und den Grundgehorsam zu legen. Im Einzeltraining werden die ersten Kommandos ohne weitere Ablenkung durch andere Hunde aufgebaut und geübt. Führt er diese zuverlässig aus, wird nach und nach die Ablenkung gesteigert und der Junghund lernt im Gruppentraining, die Kommandos auch unter Ablenkung auszuführen.
Einzeltraining:
Im Einzeltraining wird ganz individuell auf Ihren Hund und seine genetische Veranlagung, das Alter und den Charakter eingegangen und das Lerntempo dementsprechend angepasst. Gezielt wird der Grundgehorsam schrittweise aufgebaut.
Auf unerwünschtes Verhalten wie zum Beispiel Aggressionen gegenüber Artgenossen, Trennungsangst, unerwünschtes Jagdverhalten, etc. kann nur im Einzeltraining eingegangen werden.
Gruppentraining:
Was im Einzeltraining geübt und gefestigt wurde, wird im Gruppentraining unter Ablenkung vertieft. Die Gruppengröße beschränkt sich auf maximal 6 Hunde, denn so kann man die Hunde noch gut betreuen und hat Zeit auf die einzelnen Fragen oder Wünsche einzugehen.
So wird jedes "Hund-Mensch-Team" Schritt für Schritt von einem Erfolg zum Nächsten geführt.
Hundewanderungen:
In regelmäßigen Abständen finden geführte Hundespaziergänge statt. Hierbei sollen die Hunde lernen, sich auch an der Leine bei Hundebegegnungen führen zu lassen und nicht wild zu ziehen oder sich aggressiv zu verhalten. Das Training wird schrittweise aufgebaut. Es eignet sich für Junghunde, die um allen Preis zum anderen Hund hin möchten und lernen sollen: es geht auch mal an anderen Hunden angeleint vorbei.
Es richtet sich aber auch an Hunde, die bisher aggressiv oder unsicher an der Leine auf andere Artgenossen reagiert haben. Wird im Training festgestellt, dass sich hierbei sogar Hundefreundschaften entwickeln, besteht die Möglichkeit, die Hunde gezielt in den Freilauf zu führen um ihr Sozialverhalten zu verbessern und ihre flexibles Verhalten zu fördern.
Trainingsgelände:
Trainiert wird auf einem großen eingezäunten Gelände, auf dem es allerhand zu entdecken und zu lernen gibt. An den Trainingsgeräten wird spielerisch die Geschicklichkeit und das eigene Körpergefühl gefördert. Die Hunde können lernen sich neuen Herausforderungen zu stellen und sie gemeinsam mit ihren Menschen zu meistern. Hat der Hund eine neue "Hürde" genommen, stärkt die Erfahrung sein Selbstbewusstsein und die Bindung und das Vertrauen zum Menschen werden gestärkt. Dies alles ist kein Drill und soll einfach Spass machen.
Außerdem werden die dort gefestigten Übungen auch im direkten Zusammenhang in der Stadt, auf dem Spazierweg oder zu Hause - also im praktischen Alltag - wiederholt.
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